Das vor Ort aufgetretene Problem
Das Problem war nicht auf die Glasfaserinfrastruktur oder die Switching-Ebene zurückzuführen.
Stattdessen wurden die Ausfälle mit den Inline-Sicherheitsgeräten selbst in Verbindung gebracht.
Bei einem Vorfall reagierte eine Firewall-Appliance nach einem Firmware-Upgrade-Versuch nicht mehr.
Obwohl das Gerät noch mit Strom versorgt war, wurde die Weiterleitung des Datenverkehrs vollständig gestoppt.
Infolge:
- Überwachungsvideostreams unterbrochen
- Fernüberwachungssysteme haben die Kommunikation verloren
- Mehrere Produktionsüberwachungsterminals gingen offline
- Das Wartungsteam konnte nicht mehr aus der Ferne auf Feldgeräte zugreifen
Aus Sicht des Kunden war das größte Problem, dass das physische Netzwerk selbst weiterhin betriebsbereit war, der Datenverkehr jedoch die Sicherheitsschicht nicht mehr passieren konnte.
Die Firewall war unbeabsichtigt zu einem Single Point of Failure geworden.
Warum reichte herkömmliche Redundanz nicht aus?
Das Fabriknetzwerk umfasste bereits mehrere Redundanzmechanismen:
Diese Schutzmaßnahmen deckten jedoch nur die Verbindungs- und Stromredundanz ab.
Sie haben das Problem, dass ein Inline-Gerät die Weiterleitung des Datenverkehrs stoppt, nicht gelöst.
Der Kunde erkannte, dass selbst in einem hochredundanten Industrienetzwerk es immer noch zu einer vollständigen Kommunikationsunterbrechung kommen kann, wenn ein einzelnes Inline-Gerät ausfällt.
Besonders problematisch wurde dies für:
- Produktionsumgebungen rund um die Uhr
- Fernüberwachungssysteme
- Industrielle Sicherheitsnetzwerke
- Echtzeit-Überwachungsanwendungen
Der Kunde benötigte eine Lösung, die die Netzwerkkonnektivität auch dann aufrechterhalten konnte, wenn die Sicherheits-Appliance selbst ausfiel.
Bewertung möglicher Lösungen
Während des Fehlerbehebungsprozesses wurden mehrere Ansätze in Betracht gezogen.
Zunächst wurden softwarebasierte Failover-Mechanismen diskutiert, darunter:
- HA-Firewall-Clustering
- Dynamisches Routing-Failover
- Software-Heartbeat-Überwachung
Das Technikteam des Kunden stellte jedoch mehrere Bedenken fest:
- Softwarebasierte Systeme waren immer noch darauf angewiesen, dass die Appliance ordnungsgemäß funktionierte
- Die Konfigurationskomplexität ist deutlich gestiegen
- Das Wiederherstellungsverhalten während des Einfrierens des Systems war unvorhersehbar
- Wartungsfenster blieben schwierig
Der Kunde entschied schließlich, dass der Failover-Mechanismus unabhängig von der Sicherheits-Appliance selbst funktionieren musste.
Nach der Evaluierung mehrerer industrieller Bypass-Lösungen entschied sich der Kunde für OLYCOMGlasfaser-Bypass-Schalterfür das Projekt.
Der Einsatz umfasste Folgendes:
- Eigenständige Bypass-Einheiten für vorhandene Sicherheitsgeräte
- Eingebettete Bypass-Modelle für neu eingesetzte Industrieschränke
Das Ziel war klar: Stellen Sie sicher, dass der Datenverkehr auch dann weiterfließen kann, wenn das Inline-Sicherheitsgerät nicht mehr funktioniert.
Wie funktionierte die OLYCOM Bypass-Lösung?
- Industrielle Core-Switches
- Firewall- und IDS-Appliances
Im Normalbetrieb: Der Datenverkehr wurde zur Überprüfung durch die Inline-Sicherheitsgeräte geleitet
Wenn das Gerät Folgendes erlebt:
- Leistungsverlust
- Firmware-Fehler
- Hardwarefehler
- System friert ein
Der Bypass-Schalter leitete den Datenverkehr automatisch um das ausgefallene Gerät herum um.
Am wichtigsten war, dass die Schaltlogik hardwarebasiert und nicht softwaregesteuert war.
Das bedeutete:
- Keine Abhängigkeit vom Betriebssystem der Appliance
- Kein externer Controller erforderlich
- Keine Verzögerung bei der Konvergenz des Routing-Protokolls
- Kein manueller Eingriff bei Fehlerereignissen
Aus Sicht des Kunden hat dies die Betriebssicherheit deutlich verbessert.
Warum war das eingebettete Bypass-Design wichtig?
Bei neu eingesetzten industriellen Überwachungsschränken bevorzugte der Kunde eingebettete Bypass-Schalter von OLYCOM, anstatt separate externe Bypass-Einheiten hinzuzufügen.
Dies brachte mehrere praktische Vorteile mit sich.
Das integrierte Design reduziert:
- Raumnutzung im Schrank
- Komplexität der Verkabelung
- Anforderungen an das Netzteil
- Zusätzliche Fehlerpunkte
Das Ingenieurteam stellte außerdem fest, dass weniger eigenständige Geräte die langfristige Wartung vereinfachten.
Bei Outdoor- und unbemannten Industrieeinsätzen wurde die Reduzierung der Systemkomplexität als großer betrieblicher Vorteil angesehen.
Unterstützt sowohl Industrie- als auch Kontrollraumumgebungen
Ein weiterer Faktor, der die Entscheidung des Kunden beeinflusste, war die Verfügbarkeit sowohl von AC- als auch von DC-betriebenen Bypass-Modellen.
AC-ModelleBist du?sed hauptsächlich drinnen:
- Räume im Rechenzentrum
- Sicherheitskontrollzentren
- Racks für IT-Geräte
Meistens handelt es sich um DC-IndustriemodelleangewandtIn:
- Fabrikbodenschränke
- Industrielle Edge-Knoten
- Außenüberwachungsstationen
Dies ermöglichte es dem Kunden, den Umgehungsschutz über mehrere Umgebungen hinweg mithilfe einer einheitlichen Architektur zu standardisieren.
Ergebnisse nach der Bereitstellung
Mehrere Monate nach der Bereitstellung der OLYCOM-Bypass-Lösung berichtete der Kunde von erheblichen betrieblichen Verbesserungen.
Verbesserte Netzwerkverfügbarkeit
Das Netzwerk blieb während mehrerer Neustarts und Wartungsereignissen der Appliance betriebsbereit, die zuvor zu Dienstunterbrechungen geführt hätten.
Vereinfachte Wartung
Firewall-Firmware-Upgrades konnten nun durchgeführt werden, ohne dass das Netzwerk vollständig heruntergefahren werden musste.
Reduziertes Betriebsrisiko
Der Kunde beseitigte einen großen Single Point of Failure innerhalb der industriellen Sicherheitsarchitektur.
Geringere Wartungskomplexität
Eingebettete Bypass-Modelle reduzierten die Schaltschrankkomplexität und verbesserten die Wartbarkeit vor Ort.
Größeres Vertrauen in die Inline-Sicherheitsbereitstellung
Das Technikteam fühlte sich beim Einsatz fortschrittlicher Sicherheitsinspektionssysteme wohler, da der Bypass-Schutz die damit verbundenen Betriebsrisiken reduzierte.
Abschluss
In industriellen Netzwerken reicht Redundanz auf der Glasfaser- und Switching-Ebene allein nicht immer aus.
Inline-Geräte wie Firewalls und IDS/IPS-Systeme können immer noch zu kritischen Fehlerpunkten werden, die den gesamten Kommunikationspfad unterbrechen können.
Für dieses Fertigungsprojekt stellten die industriellen Bypass-Switches von OLYCOM eine effektive Methode zur Aufrechterhaltung der Netzwerkkontinuität bei Geräteausfällen, Upgrades und Wartungsarbeiten dar.
Durch die Kombination von:
- Hardwarebasierter automatischer Bypass
- Schutz ohne Ausfallzeiten
- Flexibilität bei der eingebetteten und eigenständigen Bereitstellung
- AC/DC-Stromversorgungsoptionen
- Zuverlässigkeit auf Industrieniveau
Der Kunde konnte die Widerstandsfähigkeit seiner industriellen Cybersicherheitsinfrastruktur erfolgreich verbessern, ohne die betriebliche Komplexität zu erhöhen.
Heute verfügt der Kunde im Rahmen seiner langfristigen Netzwerkzuverlässigkeitsstrategie über einen standardisierten Bypass-Schutz in weiteren Fabrik- und Überwachungsprojekten.